www.fotokritik.de Texte zur zeitgenössischen Fotografie und digitalen Bildkunst |
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Keine Druckerei mit anhängendem Verlag - ein Gespräch mit Nadine Olonetzky - Seite 4 Alle Bücher, die wir machen, sind mehr oder weniger Nischenprodukte; ein relativ kleines Publikum interessiert sich für Fotografie und Kunst. Das war aber noch nie sehr viel anders. Die Situation hat sich allerdings sicher verschärft: Das Publikum, das Geld ausgibt für Information, für Bilder und Texte, für Bücher also und für Zeitungen und Zeitschriften, die Fotografie publizieren, hat im Zeitalter des Internets noch einmal abgenommen (das Fernsehen hat hier schon Jahrzehnte vorher eine starke Veränderung provoziert). Die Qualität der Bücher und die Kooperation mit Partnern ist deshalb sehr wichtig. Wir versuchen, mit angesehenen Institutionen Bücher zu realisieren und so gegenseitig von Synergien und vom Ansehen zu profitieren. Aber wir wollen auch mit einzelnen Fotokünstlerinnen und -künstlern Monografien oder Künstlerbücher erarbeiten. Ich finde, wir haben hier eine gewisse Verantwortung: Jemandem eine Plattform zu bieten, dessen Werk wir schätzen, gehört zu den Aufgaben eines Verlags. Bringt man durch die verschiedenen Künstlerförderungen und Kulturstiftungen keine ausreichende Finanzierung zustande, geht der Verlag zuweilen ein beträchtliches finanzielles Risiko ein. Manche Projekte können nicht realisiert werden, denn diese Leidenschaften und Begeisterungen dürfen dem Verlag nicht 'Kopf und Kragen' kosten. Es ist also eine Mischung aus mehreren Überlegungen, die die Qualität eines Projekts betreffen, die Qualität der beteiligten Institution oder des bisherigen Schaffens eines Foto-Kunstschaffenden, die die Auswahl bestimmen und als verlegerisches Konzept wahrgenommen werden können. 16.07.2009 < | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | > google english translation Kommentar zu diesem Artikel ins Forum schreiben Email an den Autor Druckversion |
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