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Fotobücher in novum-Grafik – Fotobücher "neu gelesen", Folge 6 von Thomas Wiegand google english translation Schlagworte: novum, novumgrafik, Hans Hillmann, Hans Michel, Günther Kieser, Helmut Lortz, Herbert Schwöbel, Abisag Tüllmann, Karl Oskar Blase, Kasseler Schule 1958 gründeten die Grafiker Karl Oskar Blase (Kassel, geb. 1925), Fritz Fischer (Darmstadt, 1919-1997), Dorothea Fischer-Nosbisch (Darmstadt, geb. 1921), Hans Hillmann (Kassel, geb. 1925), Günther Kieser (Frankfurt, geb. 1930), Helmut Lortz (Berlin, 1920-2007), Hans Michel (Frankfurt, 1920-1996), Erika Müller (Offenbach, geb. 1927), Wolfgang Schmidt (Kassel/Frankfurt, 1929-1995) und Enzo Roesli (Zürich, geb. 1931) die „NOVUM Gesellschaft für neue Grafik mbH Frankfurt“.[1] Neben ihren eigenen Ateliers sollte novum mit einem eigenen Geschäftsführer von Frankfurt aus Aufträge aquirieren und verteilen. Das Geschäftsmodell erinnert an die 1947 gegründete Fotografenkooperative „Magnum“, hatte aber nicht deren Erfolg und Lebensdauer, obwohl es 1959 zu novum hieß: In der Arbeit sei „der Bogen weit gespannt von nüchtern-sachlicher Zweckgebundenheit bis zur künstlerisch eigenständiger Interpretation“, in der Zusammenarbeit sei „ein künstlerischer und menschlicher Freundschaftbund entstanden, in dem jeder neidlos nur das Beste anerkennt.“[2] Ein einheitliches Erscheinungsbild oder ein charakteristischer „novum“-Stil war mit der neuen Firma nicht verbunden, außer, dass sich die Mitglieder bzw. Mitgesellschafter durch einen entsprechenden Namenszusatz als zugehörig zeigten und ein von Helmut Lortz entworfenes Signet verwenden konnten. 1960 und 1962 gab es Gemeinschaftsausstellungen von novum in Darmstadt bzw. Kassel.[3] Weil sich die Firmenkonstruktion auf Dauer als zu kompliziert erwies, endete die Geschichte von novum nach wenigen Jahren. Kurz nach der zweiten Ausstellung endete der Geschäftsbetrieb in der Frankfurter Zentrale und die Grafiker arbeiteten für sich allein weiter. Ende 1971 kam der Name zu neuen Ehren, als sich die traditionsreiche Fachzeitschrift „Gebrauchsgraphik“ mit der ersten Ausgabe 1972 in „novum“ umbenannte, was freilich nicht jedem der früheren novum-Mitstreiter gefallen haben mag.[4] 06.01.2011 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | > Klicken Sie hier für den Bild-Blog zum Artikel google english translation Kommentar zu diesem Artikel ins Forum schreiben Email an den Autor Druckversion |
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