www.fotokritik.de Texte zur zeitgenössischen Fotografie und digitalen Bildkunst |
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Der "Neue Workflow" - Seite 2 Hintergrund Die großen Zyklen der Veränderung des Workflows spiegeln auch den Wechsel in der inhaltlichen Vorstellung über Fotografie wieder. Die Fotografie mit Platte, Stativ und Holzkamera war dem 19.Jahrhundert verhaftet und seinem Forscherdrang, die Welt aufzeichnen und zu vermessen. Die so geschaffenen Bilder waren autonome Bilder, die nicht versuchten, die menschliche Wahrnehmung zu simulieren. Sie wollten „mehr“ oder etwas „Anderes“ zeigen,als mit dem bloßen menschlichen Auge zu sehen war. Diese Sicht der Welt interessierte die Fotografen mit Beginn der 30er Jahre nicht mehr. Ihnen ging es um Bilder, die die menschliche Wahrnehmung nachempfinden und die Welt aus dem Blickwinkel des Beobachters zeigen.Die Fotografie wurde tragender Bestandteil der neuen medialen Welt der Zeitungen und Zeitschriften. Für diese visuellen Ansprüche reichte die geringe Informationsdichte des Kleinbildformats völlig aus, da sie in ihrer Wahrnehmungsdichte dem beobachtenden Auge entsprach. Die mechanische,an das Auge gehaltene Sucherkamera komplettierte diese Vorstellung vom Aufzeichnen des Blicks im fotografischen Bild. 12.04.2007 < | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | > google english translation Kommentar zu diesem Artikel ins Forum schreiben Email an den Autor Druckversion |
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