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Der Aufstand der Flickr-Kunden - Seite 5 Von der Wucht des Protest, der auf diese Änderung folgte, scheinen die Verantwortlichen ehrlich überrascht worden zu sein. Binnen weniger Stunden hatten sich bei Flickr mehrere Gruppen etabliert, in denen sich der Unmut der Nutzer verbal wie visuell manifestierte – und daraus entwickelte sich eine Lawine von beachtlichem Ausmaß. Wenn es noch eines anschaulichen Beweises bedurfte, wie effektiv virale Kommunikation im Internet-Zeitalter funktionieren kann, mit dem Protest gegen die Zensur bei Flickr wurde er erbracht. Die mitgliederstärkste Protestgruppe wuchs binnen weniger Tage auf bis heute mehr als elftausend Teilnehmer, die eine nicht mehr überschaubare Anzahl von Beiträgen ins Forum stellten, wobei die nationalstaatlichen Grenzen der zensierten Gebiete für das Einzugsgebiet der Protestierenden nur von geringer Relevanz sind. Wer mag, kann sich im Diskussionsforum selbst ein detailliertes Bild machen (www.flickr.com/groups/againstcensorship/), wer mag, wird ohne großen Aufwand weitere Gruppen finden. Die Nachhaltigkeit des Protests ist nicht nur Folge der ungebremsten Wut vieler Nutzer, sondern auch Folge des dilettantischen Krisenmanagements von Flickr/Yahoo. 20.06.2007 < | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | > Klicken Sie hier für den Bild-Blog zum Artikel google english translation Kommentar zu diesem Artikel ins Forum schreiben Druckversion |
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