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Eine kurze Geschichte der Fotozeitschrift «camera» von Nadine Olonetzky - Seite 10 Allan Porter versucht mit der Zeitschrift «camera», seinem «Museum ohne Wände», Ähnliches: Er stellt neue Ausdrucksmöglichkeiten und Protagonisten des Mediums Fotografie vor und wirft zugleich immer wieder einen Blick auf die Geschichte der Fotografie, damit die Leserschaft des Hefts einordnen lernt, vor welchem Hintergrund die aktuelle Fotografie entstanden ist. Der Fotokunsthändler Kaspar Fleischmann meint denn auch, dass das, was Allan Porter und er gemeinsam hätten, sei «die Erziehung und Wissensvermittlung über Fotografie. Ich versuchte das mit meiner Galerie und mit Vorträgen, Allan Porter mit der Zeitschrift ‹camera›, seiner guten Bildauswahl und den hervorragenden Artikeln.» Wie wichtig dies gewesen ist, lässt sich heute, da Galerien, Foto- und Kunstmuseen Fotografie selbstverständlich ausstellen, Informationen über die Arbeit von Fotografinnen und Fotografen im Internet zugänglich geworden sind, zahlreiche Zeitschriften erscheinen und sich die Fotointeressierten einer unüberschaubaren Flut von Bildbänden ausgesetzt sehen, kaum mehr ermessen. Nadine Olonetzky, August 2007 03.01.2008 < | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 Klicken Sie hier für den Bild-Blog zum Artikel google english translation Kommentar zu diesem Artikel ins Forum schreiben Druckversion |
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