www.fotokritik.de Texte zur zeitgenössischen Fotografie und digitalen Bildkunst |
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"Berlin-Surfen" (Mai 2008) – mit Bild-Blog - Seite 4 Bekannteste Anlaufstelle in Mitte ist die Galerie Kicken, nunmehr in erweiterter räumlicher Form. Mit Ryuji Miyamoto „Pinhole“ (Bild Nr. 19) ist dort das Dilemma der „Fotokunst“ zu besichtigen. Ryuji Miyamoto wurde durch seine Fotos von Ruinen im vom Erdbeben erschütterten Kobe bekannt. Er ist der klassische dokumentarische Stadtfotograf. Nun baut er ein Lochkammerahäuschen, legt sich rein und fotografiert das Drumherum (Nacht), er ist dabei als Schatten sichtbar. Das fotografische Ergebnis wird dann als Kreuz montiert. Weder knüpft das an zeitgenössische Installationskunst an, noch werden ernsthafte Versuche gemacht, spirituelle Inhalte umzusetzen. Die ganze Anordnung ist bis zum Überdruss bekannt. Der Lochkamera hat sich schon eine ganze Szene bemächtigt – pädagogisch besonders wertvoll. Und das „Kreuz“ ist schon an anderen Orten mit Peinlichkeiten gezeigt worden. Fotomuseum Berlin "www.fotokritik.de/artikel_9_18.html". Die 5. Berlin Biennale ist von der Kritik als sog. „Streberkunst“ gescholten worden. Nicht ganz zu unrecht. Die fotografischen Arbeiten waren an die Documenta 12 angelehnt – siehe fotokritik "www.fotokritik.de/artikel_26_1.html" es bleibt es beim Foto als Dokument und klassischem S/W-Print. Fast ein Déjà vue nur mit weniger Geld: David Maljkovics „Lost Memories from These Days“ (Bild Nr. 24). Im Kontext dann die mystisch angehauchten Nachtszenen im Park (Infrarotfilm + Blitz) von Kohei Yoshiyuki (1972-1977) (Bild Nr. 25). Als Beispiel für die Ergänzung zur Installation „Tigre in Gaiola“ von Giulia Piccitelli (Bild Nr. 23), ziemlich beliebig. 10.06.2008 < | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | > Klicken Sie hier für den Bild-Blog zum Artikel google english translation Kommentar zu diesem Artikel ins Forum schreiben Email an den Autor Druckversion |
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