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  Fotografie auf der documenta 15?
von Thomas Wiegand

Um das Fazit gleich vorwegzunehmen: Fotokunst spielt keine Rolle auf der diesjährigen documenta. Das Konzept, vor allem Kooperativen einzuladen, die dann wiederum Gäste hinzubitten durften, führte zu etwa 1500 Beteiligten, die nun an 32 Kasseler Standorten ca. 30000 m² Fläche bespielen, wie es in der oft von Jubel(!) unterbrochenen Eröffnungspressekonferenz hieß. Der Weg war sozusagen das Ziel, die fertigen Werke sollten diesen Weg illustrierten, wenn man nicht ohnehin noch unterwegs ist mit Konzerten, Diskussionen, Lesungen und einem üppigen partizipativen Rahmenprogramm, das mit der „Fridskul“, dem Fridericianum, das bislang das Herz jeder documenta war, der Idee des Teilens von Wissen und Erfahrungen gewidmet ist. Das indonesische Kuratorenteam Ruangrupa nennt das „Lumbung“ (= Reisscheune), in der bei guten Ernten Überzähliges zum Nutzen aller eingelagert wird. Der optimistische pädagogische Ansatz zieht sich durch alle Ausstellungsorte, auch wenn man nicht an gemeinsamen Essen, Teezeremonien, „Nonkrong“ (= gemeinsam abhängen) oder Gesprächen teilnehmen möchte. So sieht und lernt man beispielweise etwas über die Backsteinherstellung und -verwendung in Indonesien (Teil der Installation von Agus Nur Amal Pmtoh in der Grimmwelt, mehrere Beiträge inkl. Töpferwerkstatt auf dem Hübner-Gelände) und an mindestens drei Standorten wird unter bestimmten Aspekten gegärtnert (Ahoi-Gelände, Trafo, Werner-Hilpert-Straße 22), dies feilich keine Neuigkeit für Kassel, wo man am Huttenplatz seit der documenta 13 einen seitdem von Leuten aus dem Quartier unterhaltenen Gemeinschaftsgarten bewundern könnte. Wirklich neu ist das Inkludieren von „Leichter Sprache“, in der es einen ausführlichen gedruckten Prospekt und Teile der Website gibt. www.documenta-fifteen.de/leichte-sprache-startseite/

Fotografie wird, und das deutete sich schon auf den letzten documenten an, vor allem als Mittel zum dokumentierenden Zweck verwendet zum Beispiel im Ottoneum, wo Standbilder aus der Videoinstallation „Tropics Story“ in deren Vorraum gerahmt an der Wand hängen (ikkibawiKrrr), ein Prinzip, das sich in der documenta-Halle für „Re-Visit“ (Britto Art Trust) wiederholt. An zwei Stellen (beide von Project Art Works im obersten Geschoss des Stadtmuseums-Turms und, auf dem Hübner-Areal, in Kooperation mit Trampoline House) wird mit dem Einsatz von „Solardrucken“ (= Cyanotypie) sogar eine sehr spezielles und altes fotografisches Verfahren für Porträts eingesetzt – warum es aus Gründen der Ästhetik, der inhaltlichen Relevanz und/oder der Einfachheit ausgerechnet die einst weit verbreitete Technik („Blaupause“) sein musste, erschloss sich mir nicht. Es gibt auch zwei rein fotografische Arbeiten. Eine davon ist im ehemaligen Konsum-Lagerhaus in der Hafenstraße zu sehen. Die Gruppe Fehras Publishing Practices präsentiert dort die zweite Folge des Fotoromans „Borrowed Faces – A Photo Novel on Publishing Culture“ mit 100 Bildtafeln auf metallenen Stellwänden, die durch farbige Plastikvorhänge nach Kapiteln getrennt sind. Hier agieren drei Männer in Frauenrollen unter comicartigen Sprechblasen, es geht um die Rolle von arabischen Publikationen im Kalten Krieg. Zudem stehen zwei Computerarbeitsplätze für Recherchen über Handlung, Hintergründe und Personen zur Verfügung – und es liegen einige Exemplare der als Heft gedruckten ersten Folge aus. Warum man sich nun durch die aufwändig inszenierten 100 Bilder bewegen muss, anstatt nicht einfach den Fotoroman in seiner „natürlichen“ Form, also gedruckt, erwerben und mitnehmen zu können? Die Antwort gaben Kenan Darwich und Sami Rustom vom Fehras-Kollektiv im persönlichen Gespräch: Die Teilnahme an der documenta eröffnete ihnen die Chance, diese Fortsetzung produzieren zu können – und dafür eine ausstellungstaugliche Form zu finden, was die Künstler besonders als Aufgabe gereizt hatte. Das gedruckte Heft mit der zweiten Folge gibt es – noch – nicht.

Die zweite große Fotoarbeit, diese in herkömmlicher Präsentation mit gerahmten oder aufgezogenen Abzügen, ist im Stadtmuseum zu finden. Urheber der Inszenierungen von phantasievoll ver- bzw. gekleideten Leuten ist die neuseeländische Gruppe FAFSWAG, der es darum geht, „sich der herrschenden Heteronormativität zu entziehen und multikulturelle Identitäten und interdisziplinäre Praktiken zu etablieren“ (Zitat von der Website der d15).

An auffällig vielen Stellen der Ausstellung liegen Broschüren, Bücher, Kataloge und sonstige Drucksachen zum Lesen und Betrachten aus. Der Umgang mit diesen ist wenig innovativ – vielleicht gibt es eine Sitzgelegenheit als Rezeptionshilfe, das war´s. Die Fotobuchwelt ist mit der Erfindung von Präsentationen von Büchern oder deren Inhalten inzwischen deutlich weiter. Der documenta 15 geht es aber nicht um die aufstrebene Spezies der künstlerischen Fotobücher oder um einzelne Bücher (wie man es auf der documenta 10 sah, für die zum Beispiel Ed van der Elskens „Sweet Life“ wiederentdeckt wurde), sondern es hatte den Anschein, dass die in der Ausstellung liegenden Drucksachen vor allem als Arbeitsnachweis der vertretenen künstlerischen Initiativen dienen. Hoffnung macht das „Lumbung of Publishers“, www.documenta-fifteen.de/lumbung-of-publishers/ bei dem 20 unabhängige (Klein-)Verlage in Kassel auftreten werden. Ziel ist das Bilden eines Netzwerks, das über die 100 Tage Bestand haben soll. Inmitten der Ausstellung, neben einer zur Benutzung freigegebenen Skateboard-Rampe, die Teil eines Kunstwerks ist, arbeitet in der documenta-Halle eine veritable Offsetdruckerei. Die laufende Produktion vor Publikum dient den beteiligten Künstlern zur Herstellung von eigenen Publikationen (Lumbung Press).In Kooperation mit der documenta 15 ist zugleich im Kunsthaus Göttingen eine Ausstellung „printing futures“ zu sehen, die der künstlerischen Arbeit auf und mit Papier gewidmet ist. www.kunsthaus-goettingen.de/

Ins Extrem gewendet ist der Vorrang von Text, wenn auch nett inszeniert unter Verwendung von Reproduktionen und zwei, drei Skulpturen im Museum für Sepulkralkultur (Erick Beltrán: „Manifold/Das Bild der Macht“). Im letzten Raum liegt dann eine Palette mit auf Zeitungspapier gedruckten Heften, die man sich mitnehmen und zu Hause in Ruhe studieren kann. Wozu dann noch die Texte auf Stoffbahnen von der Decke hängen lassen?

Zuweilen ist die Beiläufigkeit der Inszenierungen etwas allzu nonchalant, so am Eingang zu einem Videoraum im Untergeschoss der documenta-Halle, wo einige gerahmte Fotos so im Dunkeln hängen, dass man die Bilder nicht unbedingt als Einladung zum Eintreten in die Projektion verstehen konnte („Re-Visit“, siehe oben). Auch am dritten Vorbesichtigungstag fehlte noch die eine oder andere Beschriftungstafel, zum Beispiel auch an den Fotos, die das Leben in Haiti im Rahmen der „Ghetto Biennale“ außerhalb der Kirche St. Kunigundis zeigten (Laura Heyman); vielleicht läuft mein Interesse an solchen Details dem Lumbung-Gedanken zuwider, bei dem es ja vor allem um den Weg und nicht das Ziel geht… In einem Kabinett in der documenta-Halle gibt es in der großen Installation „Curadores, Go Home“ (INSTAR) über kubanische Künstler, die dort zum Schweigen gebracht wurden, ein wichtiges Detail, nämlich einen Stapel von schwarzweißen Fotoabzügen, die übereinander (und nicht etwa nebenander) an die Wand genagelt wurden. Das Foto steht hier als Objekt für das Zensieren, Unterdrücken und Verdrängen. Nebenbei: Es handelt sich hierbei um einen von zwei Wechselausstellungsräumen innerhalb der documenta; wer nach dem 8. Juli kommt, wird an dieser Stelle etwas anderes sehen. Das gab´s bislang noch nie innerhalb der 100 Tage.

Dass übergriffige Despoten, korrupte Populisten, die schöne neue Digitalwelt oder die Pandemie, die der Welt seit zwei Jahren den Atem nimmt, keine Hauptrollen auf der documenta 15 spielen, mag an der Freiheit der Beteiligten liegen, die Themen für die künstlerische Bearbeitung nach Belieben selbst wählen zu können. Dass man dabei sehr aufpassen muss, zeigt(e) die Diskussion um eine angebliche Israelfeindlichkeit, die sich durch die Einladung einer palästinensischen Gruppe manifestiere (The Question of Funding, WH 22). Zudem kann man zum Thema Palästina in den Hübner-Hallen historische Filme anschauen, die bislang in der Diskussion noch keine Rolle spielten, aber vielleicht spielen könnten (Subversive Film).

Die moralische Latte für das freundlich relaxte Prinzip von Lumbung und „Ekosistem“ (= Netzwerk) lag und liegt also hierzulande hoch. Umso genauer schaute die Öffentlichkeit schon vorab hin, ob wirklich alles richtig gemacht wurde und niemand sich ausgeschlossen oder auf den Fuß getreten fühlen musste. Dementsprechend waren wirkliche ästhetische, inhaltliche oder politische Aufreger eher nicht zu erwarten, der Fokus auf den globalen „Süden“ hätte auch zu deutlich ruppigeren und radikaleren Werken führen können, wenn man Imperialismus, Klimakatastrophe, Korruption, Flüchtlingselend, Unterdrückung von Völkern und Identitäten oder Nahrungsmittelknappheit (Reisscheune legt irgendwie nahe, dass es genügend Reis zur gemeinsamen Verfügung gibt…) verstärkt in den Fokus genommen hätte. Natürlich kommen diese Themen vor, zum Beispiel in Videoinstallationen wie „Border Face“ über den als Flüchtling in Australien gestrandeten kurdischen Heavy-Metal Gitarristen Kazem Kazemi (Safdar Ahmed, Stadtmuseum) oder „Pila“ über die prekäre Lebensmittelversorgung in Manila während eines Corona-Lockdowns (Kiri Dalena, Hübner-Areal).

Schließlich lieferte die Künstlergruppe Taring Padi dann doch noch einen handfesten Skandal. Die Indonesier gingen verschwenderisch mit ihrer wichtigsten Ressource um – mit Farbe und Pappe aus dem Altpapiercontainer. Die Gruppe installierte ihre mit Hilfe Kasseler Schulkinder und anderer lokalen Akteure erstellte Armada von hunderten humor- und phantasievollen, auf Holzstecken montierte Pappfiguren (indonesisch: „wayang kadrus“) vor dem Hallenbad-Ost, wo sie als stumme Protestversammlung agieren. Am zweiten Standort auf dem Friedrichsplatz, mit einer riesigen bemalten Leinwand vor Kopf, wirkten sie wie die Besucher eines Open-Air-Kinos, in dem gerade ein politischer Film läuft. Auf der Leinwand war zu sehen ein Wimmelbild mit einer Darstellung von einem friedlichen Himmel der Kultur, dem eine aggressive Hölle der Politik gegenübersteht. Weil der Höllenteil zwei offensichtlich antisemitische Darstellungen enthielt, wurde das Bild nach den ersten drei Tagen schwarz verhüllt und am vierten Tag einschließlich der Pappfiguren wieder abgeräumt. Die vorab erhobenen Vorwürfe hatten die Ausstellung nun doch eingeholt, die vorgebrachten Erklärungen wirkten hilflos.

Es gibt auch lakonisch Umgesetztes, zum Beispiel ein schlichtes Bündel nordhessisches Langholz, das, wie auch immer, in ein Gewächshaus der staatlichen Gartenverwaltung in der Karlsaue bugsiert und mit einer Geräuschkulisse kontextualisiert wurde (als ich da war, hörte ich Regen). Die so einfache wie verblüffende Installation „Whispers of the Bark Beetles“ von Más Arte Más Acción aus Kolumbien liegt sowohl räumlich als auch in der gefundenen Form ziemlich weit vom üblichen Parcours entfernt, bringt aber die Frage nach dem Sterben des Waldes und das Wirken von Borkenkäfern in die Diskussion ein.

Die documenta 15 ist sichtbar marktfern konzipiert, sie ist an Galerien, Museen und Handel nicht wirklich interessiert. Die Beteiligten bekommen die Kosten für die Produktion ersetzt; erstmals gab es sogar ein kleines Ausstellungshonorar. Von was die Künstler künftig leben sollen, wenn man nach der Ausstellung keine Kunst verkaufen kann, ist mir nicht klar. Dafür hat wohl auch die documenta keine Antwort – Ausstellungen mit großem Etat sind jedenfalls zu selten, um auf diese raren Gelegenheiten einen Beruf als Künstler oder Künstlerin aufbauen zu können. Im Handel ist vor allem die traditionelle Kunst von Einzelpersonen, egal ob noch lebend oder schon verstorben. So gesehen gönne ich Herrn Richter seinen Erfolg und bin nicht böse, dass wir nicht zum x-ten Mal seine Bilder in Kassel sehen müssen und bin auch nicht traurig, dass die Bechers nicht schon wieder dabei sind. Aber gibt es wirklich keine spannenden Positionen außerhalb von Netzwerken und Kooperativen? Oder ist das Arbeiten im „Ekosistem“ spannender als am Ende das Produkt, sodass in Sachen Fotografie bis auf die als Fotoroman erzählte Geschichte der Fehras-Leute nichts übrig geblieben ist? Was ist mit den vielen Fotobüchern aus aller Welt, die offenbar noch immer nicht bei den maßgeblichen Kuratoren(teams) angekommen sind und wenn, dann nur für Fotofestivals oder für spezielle Ausstellungen Bedeutung haben?

Ich habe seit 1997 auf jeder documenta nach Fotografie, Kunst mit Fotografie und Fotokunst gesucht und darüber berichtet.* Die Tendenz, dass die Fotografie als künstlerisches Medium für die Weltkunstausstellung bzw. für die Kunstschaffenden keine große Rolle mehr spielt, zeichnete sich schon bei den letzten Ausgaben ab. Immerhin war die documenta 6 (1977) maßgeblich an der Anerkennung der Fotografie als künstlerisches Mittel beteiligt – lang ist´s her. Die Fotografie erfüllt in diesem Jahr im Rahmen multimedialer Installationen eine bescheidene Rolle als Helfer zum Dokumentieren; darüber hinaus gehende fotografische Positionen sind praktisch nicht zu entdecken.

Die documenta 15 ist bis zum 25. September 2022 täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Begleitprogramm und alle weiteren Infos: www.documenta-fifteen.de/


PS Bei allen Bemühungen um Nachhaltigkeit und politische Korrektheit wurde etwas an der praktischen Umsetzung der guten Absichten gespart. Fahrradständer sind im Umfeld der recht weit auseinanderliegenden Ausstellungsorte, die aber gut mit Fahrrädern erreichbar sind, Mangelware. Kassel ist nicht in Sachen Kunst Provinz, sondern (bislang) in Sachen Förderung des Radverkehrs. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.





Weil die Software dieser Website keine Verlinkung von einzelnen Worten oder Begriffen erlaubt, hier eine Zusammenfassung der Links in der Reihenfolge wie im Text erwähnt:

Allgemein: www.documenta-fifteen.de/

Agus Nur Amal Pmtoh: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/agus-nur-amal-pmtoh/

Huttenplatz: www.hna.de/kassel/documenta-projekt-huttenplatz-findet-anklang-2431014.html

Leichte Sprache: www.documenta-fifteen.de/leichte-sprache-startseite/

ikkibawiKrrr: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/ikkibawikrrr/

Britto Art Trust. www.documenta-fifteen.de/en/lumbung-members-artists/britto-arts-trust/

Project Art Works: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/project-art-works/

Fehras Publishing Practices: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/fehras-publishing-practices/

FAFSWAG: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/fafswag/

Lumbung of Publishers: www.documenta-fifteen.de/lumbung-of-publishers/

Lumbung Press: www.documenta-fifteen.de/lumbung-press/

printing futures (Göttingen): www.kunsthaus-goettingen.de/

Erick Beltrán: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/erick-beltran/

The Question of Funding: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/the-question-of-funding/

Subversive Film: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/subversive-film/

Safdar Ahmed: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/safdar-ahmed/

Kiri Dalena: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/kiri-dalena/

Más Arte Más Acción: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/mas-arte-mas-accion/

Taring Padi: www.documenta-fifteen.de/lumbung-member-kuenstlerinnen/taring-padi/


(geändert: 22.6.2022)
18.06.2022

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Schlagworte: documenta 15, Kassel, Fotografie, Ruangrupa, Lumbung, Ekosistem, Nonkrong, Fehras
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